Feierliche Umbenennung der Carossastraße in Elisa-Gérard-Straße
Das Bezirksamt Spandau lädt zur feierlichen Umbenennung der Carossastraße in
Elisa-Gérard-Straße ein.
Elisa Gérard musste von 1942 bis 1945 Zwangsarbeit im damaligen Luftfahrtgerätewerk in Spandau-Hakenfelde leisten. Mit der Benennung der Straße auf dem Gelände des ehemaligen Werkes wird an ihr Schicksal und stellvertretend an die dort eingesetzten Zwangsarbeiterinnen erinnert.
Während die feierliche Benennung der Elisa-Gérard-Straße im Mittelpunkt der Veranstaltung steht, wird zugleich auch die Benennung zweier weiterer Privatstraßen im Haveluferquartier vorgenommen. Die nach Meta London und Marius Carpentier benannten Privatstraßen würdigen zwei weitere Menschen, die während der NS-Zeit Zwangsarbeit für den Siemens-Konzern leisten mussten.
An der Veranstaltung nehmen teil:
- Frank Bewig, Bezirksbürgermeister von Spandau
- Thorsten Schatz, Bezirksstadtrat für Bauen, Planen, Umwelt- und Naturschutz
- die Tochter und die Enkelin von Elisa Gérard
- Vertreterinnen und Vertreter der Jugendgeschichtswerkstatt Spandau
Datum: Freitag, 3. Juli 2026
Uhrzeit: 9:30 Uhr bis etwa 11:00 Uhr
Treffpunkt: Goltzstraße, Ecke Carossastraße, 13587 Berlin
Nach der feierlichen Enthüllung des neuen Straßenschildes wird die Veranstaltung im Foyer des Uhrenturms auf dem Gelände des ehemaligen Luftfahrtgerätewerks an der Streitstraße fortgesetzt. Dort berichten junge Menschen aus dem Leben Elisa Gérards und zeigen Ausschnitte aus einem Zeitzeugeninterview.
Bezirksamt Spandau von Berlin